Viele Fußgänger*innen und Radfahrende fühlen sich auf dem Waidmannsluster Damm unsicher. Deshalb hatten die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Linke gemeinsam den Antrag eingebracht, durch ein Parkverbot zwischen Dianstraße und Artemisstraße auf der südlichen Seite des Waidmannsluster Dammes, mehr Raum für Fahrrad- und Fußverkehr zu schaffen.

„Am Waidmannsluster Damm haben wir nicht viel Raum zur Verfügung und somit sind die Verbesserungsmöglichkeiten begrenzt. Wenn der Handlungsspielraum also so begrenzt ist, muss der Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen, darunter viele Schüler*innen, absoluter Vorrang eingeräumt werden. Dann muss man auch mal auf ein paar Parkplätze verzichten! Dies fordern viele Anwohner*innen seit Langem.“, so Jens Augner, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf.

Dieser Vorschlag zur Herstellung von etwas mehr Verkehrssicherheit wurde jedoch von den Fraktionen der CDU, AfD und FDP im Verkehrsausschuss abgelehnt. Einen Gegenvorschlag gab es nicht. Wie die Verkehrssicherheit auf dem Waidmannsluster Damm verbessert werden kann, steht also weiterhin in den Sternen. Jens Augner ist enttäuscht: „Diese Ablehnung ist ein Schlag ins Gesicht der aktiven Anwohner*innen und vieler Schüler*innen der angrenzenden Schulen.“ Dennoch hofft die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf ein künftiges Umdenken auch der anderen Fraktionen, denn die höchste Priorität der Verkehrspolitik muss die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer*innen sein.

 

Milena von Pressentin

Presse- und Öffentlichkeitssprecherin

BVV-Fraktion Reinickendorf

Bündnis 90/Die Grünen