Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den entsprechenden Stellen (insbesondere VLB, Berliner Forsten und den Berliner Wasserbetrieben) dafür einzusetzen, dass an Stelle der jetzigen Parkstreifen auf beiden Seiten der Bernauer Straße in etwa vom Wasserwerk Tegel bis Maienwerderweg der aus Spandau kommende bzw. nach Spandau führende Fahrradschutzstreifen verlängert wird, auch um der Bedeutung
der Berliner Fahrradhauptroute (TR5) gerecht zu werden.

Begründung:
Die Bernauer Straße ist Bestandteil des Berliner Fahrrad-Hauptroutennetzes und bietet auf Grund ihrer großzügigen Breite Platz auch für Busse und LKW‘s sowie einer weiteren Spur. Diese Spur ist im Moment für den ruhenden MIV reserviert, wird defacto oftmals aber durch den Radverkehr mitgenutzt. Die meiste Zeit sind nicht alle Parkkapazitäten vonnöten, eine weitere Verlagerung auf ÖPNV und Radverkehr
zudem anzustreben. Die Einrichtung zweier Fahrradschutzstreifen ist daher aus Umwelt- und Klimaschutzgründen dringend geboten, auch um dem sich verändernden Modal Split gerecht zu werden.

Torsten Hauschild, Tobias Endrikat und die übrigen Mitglieder der Fraktion
23.05.2016