Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf sieht in der neuen Lokalzeitung „Mein Reinickendorf“ polemisierende Meinungen gespiegelt. Die kostenfreie Zeitung „Mein Reinickendorf“ liegt seit Herbst 2019 an über 20 Standorten im Bezirk aus.

Die Grüne Fraktion in der BVV Reinickendorf steht für ein breites Spektrum an öffentlich zugänglichen Medien, sowie für die allgemeine Pressefreiheit. Die Fraktion verurteilt jede Form von antidemokratischen und diskriminierenden Meinungsäußerungen und rät zu einem kritischen Umgang mit der rechten Redaktion der neuen Lokalzeitung.

Die Chefredakteurin der neuen Lokalzeitung „Mein Reinickendorf“, Laila Mirzo, bringt bereits eine einschlägige Historie mit, in der sie vor allen Dingen ein Thema umzutreiben scheint: Die Islamisierung Deutschlands und Österreichs. So sorgen ihr Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“, ihre Selbstdarstellung als „Ex-Muslima“ bei Podiumsdiskussionen, in denen sie vehement für die Unvereinbarkeit des Islams mit Deutschland argumentiert und Redebeiträgen bei der AfD, sowie ihre redaktionelle Arbeit für die Berliner Zeitung „Junge Freiheit“, die für ihre rechte bis nationalsozialistische Meinungsmache bekannt ist, für ein einschlägiges Image.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf wünscht sich auch vom Bezirksbürgermeister eine klare Haltung zu den in Reinickendorf bestehenden öffentlichen Medien, um Bürger*innen vor Hetze zu schützen und ein friedliches Miteinander von unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen im Bezirk zu bewahren. „Es kommt momentan zu einer immer stärkeren Erosion der Abgrenzung zu rechtsextremen Meinungen in unserer Öffentlichkeit. Dagegen müssen wir entschieden handeln!“, so Hinrich Westerkamp, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Reinickendorf.

Milena von Pressentin

Presse- und Öffentlichkeitssprecherin

BVV-Fraktion Reinickendorf

Bündnis 90/Die Grünen /E-Mail: milena_v_p@yahoo.de