Im Norden Spandaus entsteht mit der Siemensstadt 2.0 ein Stadtquartier, das viele Chancen für Berlin insgesamt bietet. In jedem Fall wird das neue Quartier Auswirkungen auf die angrenzenden Bezirke und somit auch auf Reinickendorf haben. Bündnis 90/Die Grünen aus Reinickendorf, Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf veranstalten nun eine grüne Zukunftswerkstatt zur Siemensstadt 2.0, um gemeinsam mit Anwohner*innen konkrete Ideen und Forderungen für den Standort zu entwickeln.

Auf den 70 Hektar Fläche der „Siemensstadt 2.0“ entsteht nicht nur ein hochmoderner Arbeitsplatz und Innovationscampus sondern auch ein neues Stadtquartier mit bis zu 200.000 Quadratmetern Wohnfläche. „Wir wollen den sogenannten Siemens-Innovationscampus als ein neues Stadtquartier besonderer Art entwickeln, in dem Wohnen, Arbeiten und gemeinsames Kiezleben integriert werden. Entscheidend ist für uns, dass das neue Quartier einen Mehrwert auch für die Bürger*innen der angrenzenden Stadtbezirke hat“, so Hinrich Westerkamp, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf.

Wie kann aus der Siemensstadt 2.0. ein innovatives, sozial-ökologisches Quartier mit Modellcharakter werden? Wie greifen die Planungen von Siemens und die des Landes Berlin und der Bezirke ineinander? Wo gibt es Nachsteuerungsbedarf? Wie können die drei Großprojekte im Nordwesten Berlins – Insel Gartenfeld, Siemensstadt 2.0 und Tegel/Urban Tech Republik – zusammen entwickelt werden? Bei der grünen Zukunftswerkstatt sollen gemeinsam mit Anwohner* innen Ideen und Forderungen gesammelt werden. Die Werkstatt ist kostenfrei und findet am Samstag den 30. November, von 10:00- 15:30 Uhr in den Räumen der evangelischen Gemeinde Siemensstadt statt, ca. 5 Gehminuten vom U-Bahnhof Rohrdamm entfernt. Anmeldung unter: buero.jarasch@gruene-fraktion-berlin.de, oder telefonisch unter: 030-23252428.

Milena von Pressentin
Presse- und Öffentlichkeitssprecherin
BVV-Fraktion Reinickendorf
Bündnis 90/Die Grünen