Sachverhalt:

Während des Lockdowns leiden Kinder aus finanziell schwachen Familien darunter, dass das regelmäßige kostenfreie Mittagessen in Schule und Kita wegfällt. Für viele Kinder bedeuten diese Essen die einzigen warmen Mahlzeiten, die sie bekommen. Konkret heißt das: in Berlin haben viele Kinder jeden Tag Hunger. Deshalb sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, den Kindern schnell und unbürokratisch zu helfen, indem Familien im Hartz-IV-Bezug mit Essen versorgt werden. Es ist zu prüfen, welche Lösungen vor Ort umsetzbar sind. Auch für die Caterer wäre dies eine gute Lösung, um dem Wegfallen der Einnahmen entgegen zu wirken.


Beschlussvorschlag:

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Schulen von den Jahrgangsstufen 1-10 und Kitas Zusammenwirken mit den zuständigen Caterern in die Lage versetzt werden, den berechtigten Familien auch während der Corona-bedingten Schließungen ein kostenloses Schulessen anbieten zu können, auch zu Zeiten in denen die Kinder die Einrichtungen nicht regelmäßig besuchen. In Abstimmung mit den Cateringunternehmen sollen Lösungen geschaffen werden, wie diese z.B. entweder fertig zubereitetes Essen ausliefern oder aber Zutatenpakete inklusive Rezepten anbieten können, damit die Familien selbst gesund kochen könne