Ersuchen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Das Bezirksamt wird ersucht, bei der nächsten anstehenden Schulgründung in
Reinickendorf den Namen Elisabeth-Selbert-Schule vorzuschlagen
und offensiv dafür zu werben.
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Begründung:
Die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert hat als Mitglied des Parlamentarischen Rates fast im Alleingang die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz durchgesetzt. Dennoch wurde sie von ihrer Partei nie für den Bundestag aufgestellt. Es dauerte bis 1977, ehe das Verfassungsgebot der Gleichberechtigung im Familienrecht umgesetzt war. Selberts Leistung geriet fast in Vergessenheit. In Berlin ist bislang keine Schule und nur eine einzige Straße (in Rudow) nach ihr benannt.
Torsten Hauschild, Claudia Peter
und die übrigen Mitglieder der Fraktion 26.05.2014