1.019 Unterschriften hat die Initiative Zabel-Krüger-Damm für mehr Verkehrssicherheit am Zabel-Krüger-Damm gesammelt. Die Unterschriftenliste wurde am Montag im Besein der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, und der Linksfraktion Reinickendorf an die zuständige Stadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) übergeben.Die Zahlen auf dem Zabel-Krüger-Damm sprechen für sich. Es herrscht momentan 15 Prozent mehr PKW-Verkehr, 120 Prozent mehr LKW-Verkehr. Es gibt lediglich zwei Ampeln auf 2,4 Kilometern, sowie einen Fußgängerüberweg und 300 Meter Radweg, dazu viele Raser und Lärmpegel über 65 dB, welche die Gesundheit der Anwohner gefährden. Wir freuen uns, dass Stadträtin Katrin Schultze Berndt sich viel Zeit genommen hat, um sich das Anliegen der Anwohner*innen ausführlich anzuhören und darauf einzugehen. Wir vermissen jedoch eine vorrausschauende Verkehrssicherheitsstrategie des Bezirksamtes, die anhand einer Analyse gefährliche Kreuzungen, Wege und Straßen systematisch angehen würde. Schultze Berndt, verwies in Ihrer Antwort an die Initiative darauf hin, dass Reinickendorf bereits mehr als 10,8 Kilometer Radwege gebaut hätte. Unsere Fraktion hatte bereits im Juli in einer Presseerklärung dargestellt, dass diese Zahl fehlerhaft ist und bezeichnend für ein Bezirksamt, dass in Sachen Mobilitätswende in alten Konzepten feststeckt. Es wurden 3,24 km geschaffen, und 8,8 km sind noch im Bau.Wir als Bezirksvertreter*innen wünschen uns, dass der Bezirk mit der zuständigen Senatsverwaltung enger zusammenarbeitet und vom Senat entsprechende Verkehrsmaßnahmen stärker selbst nachfragt. Unfälle müssen und können durch eine vorausschauende verkehrspolitische Planung vermieden werden, und das funktioniert nur mit einem Bezirk, der in enger Zusammenarbeit mit dem Senat agiert!

Hier findet ihr die offizielle Website der Initiative