Ein faires, nachhaltiges Engagement, soziale Verantwortung und eine Positionierung als innovativer Bezirk und Vorbildfunktion für Bürger*innen, all das bedeutet es „Fair Trade Town“ zu sein. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen meinen: „Reinickendorf soll Fair-Trade-Town werden und dem Beispiel vieler anderer Bezirke folgen“. Deshalb hat die Fraktion gleich ein ganzes Antragspaket erstellt, in dem das Bezirksamt ersucht wird, aktiv zu werden, um den Bezirk nachhaltiger zu gestalten.

Getreu dem Motto „think global, act local“ pocht die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dabei darauf, dass die globalen Auswirkungen unseres Handelns sozial- und umweltverträglich sein sollten. „Welchen Kaffee wir trinken und woher unsere Fußbälle oder Klamotten kommen, hat uns zu interessieren, weil unser Konsum konkrete Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitswelt anderer Menschen hat“, so Jens Augner, Sprecher für Verkehrs- und Verwaltungsangelegenheiten.

Das Antragspaket umfasst nicht nur eine Aufforderung der Fraktion an das Bezirksamt, sich als „Fair-Trade-Town“ zu bewerben, sondern auch konkrete Anträge für die Operationalisierung und die Einbindung der Bürger*innen in diesen Prozess.

Zum Beispiel wird das Bezirksamt ersucht, „bei bezirklichen Beschaffungen verstärkt Waren aus fairem Handel zu beschaffen“ und auch Reinickendorfer Vereine zur Beschaffung fair gehandelter Sportkleidung und Sportartikel zu ermutigen. Um das bereits vorhandene Potential des Bezirkes in Form von aktiven kirchlichen, schulische und anderen Gruppen auszuschöpfen, wird das Bezirksamt ersucht, ein „Netzwerk Faires Handeln“ zu fördern. Zudem solle ein Wettbewerb für Jugendliche zum Thema Fairer Handel ausgeschrieben werden.

 

Milena von Pressentin
Presse- und Öffentlichkeitssprecherin
BVV-Fraktion Reinickendorf
Bündnis 90/Die Grünen
E-Mail: milena_v_p@yahoo.de