Die BVV dankt den Beschäftigten des Bezirksamtes für ihren aufopferungsvollen Einsatz in der Corona-Krise und erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten, die die Corona-Eindämmungsmaßnahmen im Bezirk alle nach bestem Wissen und Gewissen umsetzen und in den letzten Monaten leider nicht nur Dank und sachliche Kritik erfahren haben, sondern immer wieder auch personalisierten Schuldzuzweisungen, Anfeindungen und sogar Bedrohungen ausgesetzt waren. Sachliche Kritik an Politik und Verwaltung im Zusammenhang mit dem Corona-Krisenmanagement sind in einer Demokratie selbstverständlich erlaubt und sogar sehr wichtig, um die Arbeit zu verbessern und sachliche, kritische Hinweise und Anregungen nehmen das Bezirksamt und die BVV sehr gerne entgegen. Hass- und Drohmails sowie die kürzlich veröffentlichte Unterstellung, ein Mitarbeiter des Bezirksamtes würde den Tod von Menschen „billigend in Kauf nehmen“, sind kein Mittel der notwendigen politischen Auseinandersetzung in einer Demokratie und werden von der BVV in aller Form zurückgewiesen. Die BVV unterstützt das Bezirksamt darin, seine Fürsorgepflicht als Arbeitgeber offensiv wahrzunehmen, sich weiterhin schützend vor seine MitarbeiterInnen zu stellen und ihnen ggf. juristische Beratung zu Teil werden zu lassen oder im Fall der Fälle selbst den Rechtsweg zu beschreiten. 

Mitgezeichnet von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, die Linke, SPD, FDP und CDU