Grüne Reinickendorf: „Junges Wohnen“ in Tegel-Süd ist wichtiger Schritt –Bedarf bleibt hoch

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Reinickendorf begrüßt die Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende und Auszubildende in Tegel-Süd ausdrücklich. In der Sterkrader Straße 47 entstehen bis voraussichtlich Sommer 2027 insgesamt 173 Wohnungen bzw. 234 Wohnplätze im Rahmen des Projekts „Junges Wohnen“. Projektträgerin ist die GESOBAU, unterstützt durch Fördermittel des Landes Berlin.

Das Projekt geht auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung zurück und wird vom Bezirksamt als umgesetzt berichtet. Für die Grüne Fraktion Reinickendorf ist dies ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Wohnsituation junger Menschen im Bezirk, allerdings kein ausreichender.

Andreas Rietz, Sprecher für Stadtentwicklung, betont die strukturelle Bedeutung des Themas: „Immer öfter beklagen Unternehmen, dass sie keine Auszubildenden mehr bekommen, da sich diese, insbesondere wenn sie nach Berlin zuziehen müssten, keine bezahlbaren Wohnungen mehr bekommen.“

Gleichzeitig verweist Rietz auf bestehende Programme und Projekte: „Mit dem ‚Sonderprogramm Junges Wohnen‘ fördert die Bundesregierung die Schaffung von Wohnheimplätzen für Studierende und Auszubildende. Mit den Bauvorhaben in der Sterkrader Straße und dem Wohnheim im Quartier ‚Alt-Wittenau‘ Ecke Am Nordgraben/Roedernallee gibt es gute Beispiele.“

Die Grüne Fraktion Reinickendorf begrüßen ausdrücklich, dass die GESOBAU gemeinsam mit ihren jeweiligen Projektpartnern beim Thema „Junges Wohnen“ vorangeht und konkrete Lösungen für Studierende und Auszubildende schafft. Zum Abschluss erklärt Rietz: „Das Projekt in der Sterkrader Straße ist ein gutes Beispiel für ‚Junges Wohnen‘ in der Praxis. Entscheidend ist jetzt, dass wir solche Vorhaben im Bezirk weiter ausbauen und dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Auszubildende sichern.“

Cookie Consent mit Real Cookie Banner