1. Wie bewertet das Bezirksamt die Tatsache, dass in Reinickendorf rd. 36,1 % aller Kinder unter 15 Jahren (13.519) von Armut betroffen sind?

Beinahe jede dritte Familie in Reinickendorf ist alleinerziehend. Davon beziehen 47 % Leistungen nach SGB II.

2. Welche Unterstützungsangebote bietet der BEZIRK spezifisch für Alleinerziehende an, und hält das Bezirksamt diese für ausreichend?

3. Welche Bestrebungen hat das Bezirksamt unternommen, um endlich auch in Reinickendorf eine Schwangerschaftskonfliktberatung zu etablieren?

4. Wie bewertet das Bezirksamt die Tatsache, dass es keine Datengrundlage über die Anzahl der von/in Familien zu pflegenden Angehörigen gibt?

5. Welche Bestrebungen gibt es dort Abhilfe zu schaffen, um über die Notwendigkeit und den Umfang von Unterstützungsmöglichkeiten für diese Familien entscheiden zu können?

6. Wie bewertet das Bezirksamt das partielle Ansteigen von Grundsicherungsbezug bei Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren?

7. Wie bewertet das Bezirksamt, dass trotz sinkender Arbeitslosigkeit und steigender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in Reinickendorf nicht sinkt?

8. Wie viele Familienpatinnen und Familienpaten gibt es im gesamten Bezirk, wie werden diese unterstützt und was macht der Bezirk aktiv, um für weitere Patenschaften zu werben?

Absatz aus der kleinen Anfrage „Familienfreundlichkeit“

Nicht zuletzt wird in der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Umsetzung des Jugendförder- und Beteiligungsgesetzes eine große Chance gesehen, Quartiere, Sozialräume und schließlich den Bezirk bzgl. Kinder- und Jugendgerechtigkeit entlang der konkreten Bedarfe der Zielgruppe zu entwickeln.

09. Wie will der Bezirk gewährleisten, dass die Bedarfe von Kinder- und Jugendlichen aus unterschiedlichen Sozialräumen bedacht werden und die Teilnahme an Beteiligungen von einer breiten Masse der Kinder und Jugendlichen angenommen werden kann?

Hinrich Westerkamp , Elke Klünder, Andrea Behnke