Demokratie & Verwaltung

Eine moderne Verwaltung muss für alle Menschen zugänglich sein – unabhängig von Sprache, Herkunft oder individuellen Einschränkungen. Gleichzeitig trägt Reinickendorf Verantwortung für ein respektvolles Miteinander und eine solidarische Gesellschaft. Wir setzen uns deshalb für mehr Teilhabe, Barrierefreiheit und Transparenz sowie für eine Verwaltung ein, die die Bedürfnisse aller Menschen im Bezirk im Blick hat. 

Mit unserer Arbeit in der BVV haben wir die Verwaltung zugänglicher gemacht und gesellschaftliche Verantwortung gestärkt. Dazu gehören eine barriereärmere Gestaltung der Internetseite des Bezirksamts, mehrsprachige Informationsangebote wie die Einführung von Abreißzetteln zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ in öffentlichen Gebäuden sowie die Unterstützung einer verlässlichen Unterbringung von Geflüchteten. Zudem haben wir uns erfolgreich für die Verstetigung der Koordinierungsstelle für kommunale Entwicklungspolitik eingesetzt. 

Unsere wichtigsten Erfolge

Fair Trade Town

Mit unserem Antrag haben wir den Prozess angestoßen, Reinickendorf zur Fairtrade-Town zu entwickeln. Damit wurde die Grundlage geschaffen, globale Verantwortung stärker in der Bezirksarbeit zu verankern und faire Beschaffung sowie nachhaltiges Handeln auf kommunaler Ebene zu fördern. Im Zuge dieses Prozesses wurden entsprechende Strukturen aufgebaut und das Ziel einer Fairtrade-Zertifizierung aktiv vorangebracht, wie es bereits in anderen Berliner Bezirken erfolgreich umgesetzt wurde.

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Mehrsprachige Abreißzettel Hilfetelefon

Mit unserem Antrag haben wir erreicht, dass in allen öffentlichen Gebäuden       des Bezirks mehrsprachige Abreißzettel mit der Nummer des bundesweiten  Hilfetelefons  „Gewalt gegen Frauen“ gut sichtbar angebracht werden sollen. Die  Zettel sollen  regelmäßig nachgefüllt werden, damit das Hilfsangebot dauerhaft  zugänglich bleibt. Damit stärken wir die Sichtbarkeit von  Unterstützungsangeboten für Betroffene und erleichtern den  niedrigschwelligen Zugang zu Hilfe in akuten Gewaltsituationen.

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Prüfung und Schaffung von Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete

Mit unserem Antrag zur Prüfung und Schaffung zusätzlicher Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete haben wir auf eine bessere und vorausschauende Unterbringungsplanung im Bezirk hingewirkt. Ziel ist es, ausreichende Kapazitäten bereitzustellen und Geflüchtete menschenwürdig unterzubringen. Dabei setzen wir auf eine stärkere strukturelle Verantwortung des Bezirks und bessere  Rahmenbedingungen für eine geordnete Unterbringung und Integration.

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Die Internetseite des Bezirksamtes zugänglicher gestalten

Mit unserem Antrag haben wir erreicht, dass die Internetseite des Bezirksamtes auf Mehrsprachigkeit geprüft und entsprechend weiterentwickelt wird. Damit wird der Zugang zu wichtigen Informationen der Bezirksverwaltung auch für Menschen erleichtert, die kein oder nur wenig Deutsch sprechen. So wird die digitale Teilhabe im Bezirk gestärkt und ein wichtiger Schritt hin zu einer barriereärmeren und inklusiveren Verwaltung umgesetzt. Perspektivisch soll die Internetseite zunächst auf Englisch sowie später auf weitere Sprachen ausgeweitet werden.

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Koordinatorin für Entwicklungspolitik

Mit unserem Einsatz für die Verstetigung der Stelle der kommunalen  Entwicklungspolitik haben wir dafür gesorgt, dass globale Verantwortung dauerhaft in  der Bezirksverwaltung verankert wird. Die Stelle stärkt Fairtrade, Nachhaltigkeit und  entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Bezirk. So wird sichergestellt, dass globale Themen kontinuierlich in die Arbeit des Bezirksamts einfließen und strukturell abgesichert bleiben. 

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